Arten von Tourbillons
Fliegendes Tourbillon: 1920 von Alfred Helwig erfunden, verzichtet das fliegende Tourbillon auf die obere Brücke, wodurch der Mechanismus zu schweben scheint. Dies ermöglicht einen ungehinderten Blick auf den rotierenden Käfig und steigert die optische Wirkung der Uhr.
Doppelachsen-Tourbillon: Dieser Typ verfügt über zwei Rotationsachsen, was dem Design zusätzliche Komplexität verleiht. Die Mehrachsen-Rotation sorgt für höhere Präzision sowie einen dynamischeren visuellen Effekt.
Dreiachsen-Tourbillon: Diesem Mechanismus, der sich um drei unabhängige Achsen dreht, gelingt ein unübertroffener Ausgleich der Schwerkraft bei zugleich dramatischer optischer Wirkung – ein eigenständiges Design mit Ähnlichkeiten zum triaxialen Tourbillon.
Gyrotourbillon: Von Jaeger-LeCoultre entwickelt, handelt es sich beim Gyrotourbillon um ein Mehrachsen-Tourbillon in einem kugelförmigen Käfig, das technische Raffinesse mit faszinierender Schönheit vereint.
Doppel- und Vierfach-Tourbillons: Diese Mechanismen nutzen mehrere Tourbillon-Käfige, die entweder unabhängig voneinander arbeiten oder über ein Differenzialgetriebe miteinander verbunden sind. Die zusätzlichen Tourbillons steigern die Präzision und unterstreichen die technische Exzellenz der Uhr.